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Gütersloh - Sanierung oder Neubau

Studie zur Stadthalle auf dem Weg

Gütersloh (dop). Mehrheitlich ist im Kulturausschuss der FDP-Antrag, eine Machbarkeitsstudie zur Stadthalle in Auftrag zu geben, auf den Weg gebracht worden. Sie soll klären, ob sich die baulichen und strukturellen Probleme des Hauses durch eine Sanierung auffangen lassen, ob ein Neubau in städtischer Eigenregie oder eine öffentlich-private Partnerschaft (PPP) - auch mit Blick auf den gewünschten Hotelneubau in direkter Nachbarschaft - sinnvoll erscheint. Man war sich einig, dass rasch gehandelt werden müsse, um die Stadthalle konkurrenzfähig zu halten.

Kulturdezernent Andreas Kimpel veranschlagte die Kosten für die Studie mit 30 000 Euro. Er will die in Karlsruhe ansässige Firma Symbios damit beauftragen. Sie hatte sich bereits 2009 bei einer ersten Bedarfsanalyse unter sechs Bewerbern durchgesetzt. Symbios hat sich auf so genannte Publikumsimmobilien spezialisiert und erarbeitet interdisziplinär Konzepte zur räumlichen, organisatorischen und programmatischen Ausrichtung des jeweiligen Hauses. Genau passend, attestierte Kimpel. Denn es gehe nicht nur um eine bauliche Analyse, sondern auch um Publikums- und Marktprognosen, Business- und Finanzierungspläne. Mit einem Betrag in Millionenhöhe sei bei der Umsetzung zu rechnen.
(Auszug "Die Glocke" Gütersloh vom 26.11.2011)